Aktinischen Keratosen können sich zu voll ausgeprägten, weiter in die Tiefe wachsenden Spinaliomen (auch Stachelzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom genannt) entwickeln. Darum ist es wichtig, sie behandeln zu lassen.

Die Behandlung von aktinischen Keratosen gehört zu unseren klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten.

Unsere Therapieverfahren

Die Photodynamische Therapie (PDT) zählt zu einer Reihe von modernen Therapieverfahren, die unter dem Begriff Lichttherapien zusammengefasst werden. Hierbei werden die Keratosen mit einem topischen Photosensitizer (Lichtsensibilator) behandelt. Die Photooxidation, die die Hauptkrebszellen zerstört, wird durch eine standardisierte tageslichtanaloge Bestrahlung (Licht unterschiedlicher Wellenlänge) aktiviert. Des Weiteren werden Lokaltherapeutika eingesetzt, die das Immunsystem der Haut aktivieren (z. B. Immune Response Modifiers).

Ein Hautareal mit mehreren aktinischen Keratosen umgeben von sichtbaren Hautschäden wird als Feldkanzerisierung bezeichnet. Hier führen wir eine sogenannte Feldtherapie durch, in der nicht nur die sichtbaren Läsionen, sondern auch die nicht sichtbaren, ruhenden Keratosen erfasst werden.

Was sind Aktinische Keratosen?

Aktinische Keratosen (auch Lichtkeratosen genannt) stellen eine Vorstufe (Präkanzerose) des hellen Hautkrebses dar. Sie treten meistens als schuppige und krustige Vehornungsstörungen im Gesicht und am Handrücken auf. Diese Hautveränderungen können als Folge einer UV-Licht-bedingten Schädigung der Zellen in der Oberhaut entstehen.

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Alle Versicherten einer gesetzlichen Krankenkasse können die privatärztliche Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Die Abrechnung der ärztlichen Leistungen erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).